Von Trullihäuschen, Monopoli und Zara Home: Familienurlaub in Apulien – Polignano a Mare (Süditalien, Gasteintrag)

Warum ich das Internet, vor allem Instagram, Pinterest… so mag? Weil ich es fantastisch finde, mir dort Anregungen zu holen, mich inspirieren zu lassen und vor allem auch auszutauschen…darum finde ich es besonders schön, wenn andere Mütter sich die Mühe machen, Gastbeiträge über ihre Urlaube zu schreiben und ich sie dann hier auf dem Blog veröffentlichen darf. Denn es geht mir nicht darum, euch nur von unseren Urlauben zu berichten – nein, der Blog soll ein Ort der Anregung und der Inspiration sein…unterschiedliche Destinationen, verschiedene Urlaubsformen und Schwerpunkte.

Heute freue ich mich, dass sich die liebe Janine von @unsere_weite_welt die Ehre gibt und von ihrem Urlaub in Apulien, Polignano a Mare berichtet. Viel Spaß beim Lesen ♥

„Lange im Voraus planen wir unsere Reisen und so war die Vorfreude eine ganze Zeit schon riesengroß. Diesen Frühsommer ging es für uns ins südliche Italien, nach Apulien.

Mit einem Flug ab Berlin mit Zwischenstopp in Rom, waren wir nach 3 Stunden Gesamtflugzeit in Bari.
Da wir in jedem Urlaub einen Mietwagen nehmen, damit wir uns die Region auf eigene Faust ansehen können, ging es für uns also als erstes zum reit-a-car-parkplatz (gebucht haben wir über billiger-mietwagen.de bei Car del Mar). Alle Koffer, Kind und uns verstaut und so machten wir uns für einen kurzen Weg vom Flughafen auf zum Hotelreport „Pietrablu Resort& Spa“ in Polignano a Mare.

Da wir die Vorzüge eines Hotels nicht verachten (es wird geputzt, jeden Tag neue Handtücher :o) buchen wir uns immer in Apartments in Ferienresorts ein. Hier verpflegen wir uns meistens selbst, doch dieses Mal konnten wir ausschließlich All inclusive buchen. Und das haben wir auch richtig schön ausgenutzt.

Unsere Hotelanlage lag direkt an einem Felsstrand mit einem kleinen aufgeschütteten Sandstrandabschnitt. Das Wasser war glasklar und die Kulisse sehr schön, aber zum Baden hat es uns ein ganz anderer Strand so richtig angetan, dazu später mehr.

Mit einem Kind das jeden Tag bis 8.30 geschlafen hat, zählen wir nicht gerade zu den Frühaufstehern. Gegen 9 Uhr trödelten wir demnach so langsam beim Frühstück ein, stärkten uns mit dem ersten Kaffee, Brötchen, frischem Obst und anschließend ging es für uns, um kindgerecht in den Tag zu starten, an den Pool. Planschen, Schwimmen, Eidechsen suchen, am direkt dahinterliegenden Meer auf große Krebssuche und Sprünge vom Steg ins eiskalte Wasser der Adria.

 

Unser Plan war in etwa jeden Tag gleich und so ging es anschließend zum Mittagessen und danach im klimatisierten Auto durch die Mittagssonne auf Entdeckungstour.

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Als erstes schauten wir uns unseren Ferienort Polignano a Mare an. Was beim Hineinfahren so unscheinbar wirkt, verschlägt einem nur einige Sekunden später den Atem. Die kleine Bucht Cala Porto ist sicher das verbreiteste Motiv Apuliens. Eine kleine Bucht zwischen zwei hohen Felswänden, dicke Kieselsteine und das Wasser so türkis, dass man beim Anblick nur hineinspringen mag.

Wir bummelten zuerst durch die kleinen Gassen, verwinkelt und verspielt und mit den schönsten Motiven und einer sagenhaften Kulisse. Unsere Badetasche trugen wir durch die malerischen Wege, damit wir anschließend direkt ins Wasser hüpfen konnten. Und das haben wir auch gemacht und der kleinste war gar nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen.

Unser nächstes Ziel war Ostuni, die weiße Stadt, etwas im Hinterland. Auch hier gab es wieder kleine, verwinkelte Gassen, alles erstrahlte in blendendem Weiß, steile Treppenstufen führten durch den gesamten Ort und leckeres Eis wartete nur auf uns.

Auf dem Weg dorthin haben wir ihn entdeckt – „unseren Strand“. Von der Straße aus sahen wir unzählige Kitesurfer und so war klar, dass wir auf dem Rückweg unbedingt dort Halt machen werden.

Badetasche ausgepackt und ab an den traumhaft schönen Sandstrand in Torre Canne Sud, weit ab vom überfüllten Hauptstrand des Ortes. Das Wasser war eiskalt und so erfrischend, die Wellen lockten zum größten Spaß des Tages und die Kitesurfer flogen und fuhren direkt um uns herum. Dieser Strand war wie für uns gemacht und so war es klar, dass wir jeden Tag nach unseren Erkundungstouren wiederkommen würden.

Die nächste Tour führte uns nach Brindisi, die Strecke war weit und das Ergebnis sehr ernüchternd, so machten wir direkt kehrt und machten uns einen tollen Badetag.
Vom Sand paniert mit salzigen Haaren und noch feuchten Badesachen ging es danach ins wunderschöne Monopoli. Ein großer, zentraler Platz auf dem Kinder und Jugendliche gemeinsam laut und vereint Fußball spielten, begrüßte uns. Von da aus ging es durch kleine Gassen ins historische Zentrum. Völlig beeindruckt von den immer wiederkehrenden mintfarbenen und türkisen Fensterläden, mit Eis in der Hand, schlenderten wir zum kleinen Fischerhafen. Eine Kulisse, die so eine Ruhe ausstrahlt, dass man nur verharren kann.

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Spätestens hier war uns noch einmal klar, dass wir mit Apulien den absoluten Glückstreffer gelandet haben.

Die Hauptstadt Bari jedoch war ein echter Reinfall. Hätte es hier keine Zara home Filiale gegeben, in der wir viel Geld gelassen haben, wäre diese Fahrt mehr als überflüssig gewesen.

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Dafür überraschte uns der nächste Tag umso mehr. Es ging weit ins Hinterland, vorbei an Olivenhainen und Feldern. Die ganze Umgebung bestand aus kleinen Steinmauern zwischen Grün und Gold.

Angekommen in Alberobello waren wir sofort begeistert. Es ist zwar sehr touristisch, voll und es gibt ausschließlich Kitsch, aber die kleinen Trullihäuschen verzaubern einen. Die kleinen runden Bauernhäuschen mit den Zipfeldächern leiten einen durch die kleinen, weißen Straßen.

Apulien an sich ist ein wahrer Traum. Hier kann man Badeurlaub und Sightseeing vereinen und völlig entschleunigt und von den Farben verzaubert la dolce vita genießen.

Wenn man früh genug bucht, ist es auch verhältnismäßig günstig und auch die Nebenkosten halten sich absolut fair. Eine Kugel Eis in der Waffel kostet 2 Euro, Pizzen in den schönsten Restaurants liegen zwischen 5 bis 10 Euro (hinzu kommt noch „coperto“ i.H.v 2,50)

Lediglich die Benzinkosten liegen weit über unseren. Wer aber die kleine Region Apuliens besucht, ohne weit auszuschweifen, verbraucht auch nicht viel davon :o)

Allen, die nun verzaubert sind und sich dieses Fleckchen Erde als nächstes Ziel vorstellen können, wünsche ich eine genauso traumhafte Zeit wie wir sie haben durften!“


3 Gedanken zu “Von Trullihäuschen, Monopoli und Zara Home: Familienurlaub in Apulien – Polignano a Mare (Süditalien, Gasteintrag)

  1. Interessanter Artikel. Wir sind gerade am überlegen, ob wir eine Unterkunft in Polignano a Mare oder Monopoli Anfang Juni buchen sollen. Welche von beiden Städten hat euch denn besser gefallen?

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